Hilfe zur Selbsthilfe:

Ein erstes Gespräch kann der Anfang sein.

„Lerne dich abzugrenzen und neue Kraft im Hier und Jetzt zu schöpfen.“

Stabilisierung

Bring deine innere Stabilität zurück und gewinne Sicherheit, Orientierung und Handlungsspielraum im Umgang mit belastenden Situationen.

Psychoedukation

Verstehe dein Verhalten besser und gewinne Verständnis, Orientierung und Sicherheit durch die Einordnung von normalen Stress- und Notfallreaktionen.

Begleitung

„Fachlich fundierte Beratung zur persönlichen Neuorientierung und Alltagsbewältigung nach einschneidenden Ereignissen.“

  • Eine Beratung ist ein präventives und stabilisierendes Angebot für Betroffene von Belastungssituationen, deren Angehörige und ratsuchende Personen, welche vorbeugend ihren Ressourcenbereich stärken möchten. Beratung versteht sich dabei als edukative, stabilisierende und ressourcenorientierte Begleitung. Wichtig zu wissen: Die Beratung ist ein präventives, Wissen vermittelndes und stabilisierendes Angebot, keine Konfrontation oder Aufarbeitung. Sie ersetzt keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung, beinhaltet keine Diagnosestellung und gibt keine Heilversprechen ab.

    Beratungsmöglichkeiten:

    • telefonische Beratung – persönlich und im direkten Austausch
    • Onlineberatung – flexibel und ortsunabhängig über eine datenschutzkonforme, zertifizierte Video-Plattform.
    • Beratung vor Ort ( Stadt Regensburg und näherer Umkreis bis zu 25km)– persönlich und im direkten Austausch.

    Für wen ist die Beratung geeignet?

    • Menschen, die sich frühzeitig mit individuellen Belastungen auseinandersetzen, persönliche Ressourcen stärken und ihr Handeln traumasensibel ausrichten wollen.
    • Beratung für Betroffene – zur Unterstützung und Stabilisierung
    • Beratung für Angehörige – zur Bildung von Verständnis, für traumasensible Unterstützung und den Umgang mit Anspannungen in ihrem sozialen Umfeld
  • Stabilisierung schafft Orientierung, Sicherheit und innere Handlungsfähigkeit. Gemeinsam werden individuelle Ressourcen gestärkt, persönliche Grenzen wahrgenommen und hilfreiche Strategien zur Selbstwirksamkeit entwickelt. Dabei geht es nicht um die Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse, sondern um einen sicheren Umgang mit den aktuellen Belastungen im Hier und Jetzt. Welche Bereiche fallen unter Stabilisierung?

    1. Sicherheit und Orientierung:

    • Aufbau eines geschützten und verlässlichen Beratungsrahmens
    • Psychologische Erste Hilfe
    • Orientierung im Hier und Jetzt
    • Erkennen persönlicher Grenzen und Bedürfnisse
    • Entwicklung eines individuellen Sicherheitsgefühls
    • Umgang mit Notfallsituationen

    2. Umgang mit normalen Notfallreaktionen:

    • Verständnis für körperliche und emotionale Reaktionen
    • Frühanzeichen von Überforderung erkennen
    • Umgang mit der eigenen Anspannung
    • persönliche Strategien zur Selbsthilfe entwickeln
    • zwischen „damals“ und „heute“ unterscheiden
  • Traumasensible Psychoedukation vermittelt durch leicht verständliche Konzepte, was im Körper, im Gehirn und in der Wahrnehmung geschehen kann. Sie hilft dabei, eigene Reaktionen besser einzuordnen, Zusammenhänge als Folge von innerer Anspannung zu verstehen und einen hilfreichen Umgang mit Stressreaktionen zu entwickeln. Dabei steht ein sicherer, wertschätzender und ressourcenorientierter Rahmen im Mittelpunkt um durch die Wissensvermittlung nicht überfordert zu werden.
  • Jeder Mensch besitzt persönliche Stärken, Fähigkeiten und unterstützende Erfahrungen. In der Traumafachberatung werden diese Ressourcen gesammelt, wahrgenommen und verankert, um mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Handlungsspielraum im Alltag zu entwickeln. Was fällt unter die Bildung von Ressourcen?

    1. innere Ressourcen:

    • persönliche Stärken und Fähigkeiten entdecken
    • positive Erfahrungen und Kraftquellen zugänglich machen
    • vorhandene Bewältigungsstrategien
    • Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit fördern
    • modifizierte und Distanz erzeugende Imaginationsübungen (z.B. sichere Orte, modifizierte Bildschirmtechnik)
    • Atem- und Achtsamkeitsübungen zum Grounding
    • Wahrnehmungsübungen zur Reorientierung (z.b. 5-4-3-2-1 Methode)

    2. äußere Ressourcen:

    • unterstützende Menschen und soziale Netzwerke finden
    • Helfernetzwerk aufbauen
    • Hilfsangebote und zuständige Stellen finden
    • Notfallkoffer
    • praktische Hilfen im Alltag
    • Interessen, Hobbies, Aktivitäten
    • Bildung von Tages-Struktur
  • sonstige Leistungen:

    • Individuelle Anliegen, Fragen und Themen, die Raum für persönliche Orientierung, Selbstfürsorge und neue Handlungsmöglichkeiten brauchen.
    • Weiterführende Unterstützung – Orientierungshilfen zu therapeutischen, medizinischen oder sozialen Angeboten.
    • Alltagsbewältigung – Gemeinsam Strategien für alltägliche Herausforderungen entwickeln.

"Deine Erfahrungen verdienen Verständnis, Deine Grenzen Respekt und Dein Weg die Zeit, die Du brauchst."

Sebastian Schmidt